Mit einem offenen, dankbarem Herzen

Yes, we made it!

Wir durften unseren Abschluss unseres zweiten Bibelschuljahres feiern! Es ist ein Abschied – bitter und süß zugleich…

Noch einmal im Civic Center und in der Church zu stehen, zu wissen, dass dies das letzte Mal sein wird ist eine harte Realität von der wir wussten, dass wir ihr gegenüberstehen werden. Und dennoch war es so unerwartet. Ich dachte, ich noch länger Zeit, aber dann kam der Abschluss doch so plötzlich.

Die letzten Wochen vergingen wie im Flug – wie bereits schon das ganze Abenteuer. Noch einmal wurde intensiv darüber gesprochen, was nach BSSM sein wird. Nicht ob wir Herausforderungen haben werden, sondern welche und wie wir sie überstehen und gestärkt daraus hevorgehen. Hatte ich nicht erst gestern mein Interview? Ich erinnere mich, es kommt mir vor wie ein Ausschnitt aus einem Film der einmal mein Leben war. Aber nun führe ich ein anderes Leben, ein neues Leben. Und ich bin Gott so dankbar für diesen Wandel. Ich vergleiche mich nicht mit anderen, diese Lektion habe ich hier gelernt, aber wenn ich in Versuchung komme mich zu vergleichen, dann nur mit mir selbst vor einem Jahr. Und ich kann mit stolz und einem Lächeln sagen: ja, ich war erfolgreich, sehr sogar. Ich würde nicht behaupten, dass es ein einfaches Jahr, denn das war es nicht. Nachdem ich meine Identität als Kind Gottes im ersten Bibelschuljahr neu gefunden habe, habe ich mich damit auseinandergesetzt, wer ich eigentlich sein möchte. Welchen Weg ich gehen möchte, was für eine Ehefrau ich sein möchte und welche Ziele haben wir für unsere Ehe, Familie, für unser Leben, für unser Ministry? Welche Passion haben wir, welche gemeinsam, welche individuell? Ich glaube ich habe noch nie so viel über mich gelernt, wie in diesem Jahr und darüber bin ich Gott so dankbar. Er war immer so geduldig, so gutmütig zu mir und ist jeden Schritt mit mir zusammen gegangen. Und wenn ich unsicher war, so habe ich immer seine schützende Hand gespürt, wenn ich ihn gesucht habe, so habe ich ihn immer gefunden.
Und so wurden wir langsam, aber doch sicher auf den Abschluss vorbeitet. Wir hatten die Möglichkeit unsere Leiterschaft nochmals zu ehren, für alles was sie in diesem Jahr für und mit uns geleitet haben. Es war ein Hammer Jahr, dass wir nie vergessen werden! Nachdem wir das letzte mal zusammen als Klassen Jesus angebetet und im Lobpreis erhoben haben, haben wir noch einmal unseren Gott, unsere Klasse und unsere Durchbrüche noch einmal richtig gefeiert! Ja, sogar crowdsurfing war dabei (unsere Leiter leben hoch) hier ein Video

Dann blieb nur noch der Abschlusstag. Am Morgen haben Kris und Bill noch für jeden einzelnen Studenten gebetet. Ja, wir dürfen mit stolz sagen, dass wir mit dem Segen ausgesendet werden. Am Abend haben wir dann unser Zertifikat erhalten, auch hier haben wir ein Video für euch und natürlich ein paar Fotos 🙂

 

 

Es war ein emotionaler Abschied. Ja, ich habe geweint. Mehr als gedacht. Und das ist gut so. Ich denke, so ist das Leben: natürlich freut man sich auf diesen neuen Lebensabschnitt der da kommen wird, aber selbstverständlich darf man auch darüber trauern, dass ein alter vorbei sein wird. Das ist mehr als nur in Ordnung, denn es ist sehr heilsam.

Die letzten Tage werden wir nun damit verbringen, uns nochmals von allen zu verabschieden, von Freunden die zur Familie wurden und von Plätzen an denen wir viel erlebt haben und  viele Erinnerungen zu finden sind. Ich mache mir den Abschied nicht leicht, denn das würde dem erlebten gar nicht gerecht werden. Und danach können wir mit gutem Gewissen uns einem neuen Kapitel zuwenden.

Was nun genau kommen wird? Das wissen wir noch nicht so genau. Aber das macht auch nichts. Wir haben das Privileg einem Gott zu dienen der so viel größer denkt, als wir es tun. Sein Versprechen ist, dass er gute Pläne hat und darauf dürfen wir nicht nur vertrauen, wir dürfen mit Hoffnung und einem leichten Herzen voranschreiten. Und genau das werden wir tun.

Zu guter Letzt möchten wir die Gelenheit nutzen Danke zu sagen! Ohne die Unterstützung von unseren Freunden und unseren Familien wäre dies alles hier nicht möglich gewesen. Ihr habt uns gesegnet, mit jeder einzelnen Nachricht, mit finanziellen Spenden, mit Gebet und Unterstützung. Unsere Durchbrüche sind euch eure Durchbrüche! Vielen lieben Dank, Gott segne euch!


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